Mitarbeiter im Gespräch

Interview mit Anna-Magdalena Kohl

Jeder, der sich für einen Arbeitgeber entscheidet, entscheidet sich auch Teil einer Unternehmenskultur zu werden. Aber wie fühlt sich das bei der usd an? Franziska Aulbach hat für uns nachgefragt.

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FA: Du hast BWL studiert, welche beruflichen Vorstellungen hattest Du bei Start Deines Studiums?
Kohl: Ich habe während meines VWL Bachelorstudiums mit dem Schwerpunkt Betriebspädagogik das Ziel verfolgt, meinen beruflichen Weg in die Richtung Personalentwicklung einzuschlagen

FA: Wie haben sich Deine Vorstellungen verändert und warum?
Kohl: Passend zu meinem Studium habe ich anfänglich in der Personalentwicklung gearbeitet. Recht bald habe ich erkannt, dass mich die Arbeit mit externen Kunden mehr reizt. Meine Werkstudentenzeit im Vertrieb der usd hat mich dann vollständig überzeugt, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Besonders Spaß macht mir bei der Arbeit mit externen Kunden die Abwechslung, da jeder Kunde andere Bedürfnisse hat und man sich immer wieder neu in den Kunden hineinversetzen und sich auf ihn einstellen muss.

FA: Warum hast Du Dich nach deiner Studienzeit dafür entschieden bei der usd zu bleiben?
Kohl: Für mich war es selbstverständlich, dass ich bei der usd bleibe, sofern die usd das denn auch möchte. Die Arbeit im Fachvertrieb war und ist einfach spannend und ich habe gemerkt, dass das genau das Richtige für mich ist. Zusätzlich arbeiten bei der usd einfach sehr sympathische und offene Menschen, mit denen es sehr viel Spaß macht.

FA: Wie viel Arbeit/Aufwand hattest Du neben Deinen Arbeitszeiten für die Einarbeitung in das komplexe Fachgebiet?
Kohl: Da wir bei der usd im Fachvertrieb eigentlich schon die initiale Beratung der Kunden durchführen, ist tiefgehendes Fachwissen wichtig. Allerdings hat die Einarbeitung grundsätzlich während meinen Arbeitszeiten stattgefunden, ich musste nie meine Wochenenden, Urlaubstage oder den Feierabend zur Einarbeitung oder Weiterbildung opfern. Das wurde von der usd auch nicht erwartet.

FA: Wurdest Du von der usd im Rahmen von Schulungen dabei unterstützt?
Kohl: Jeder Festangestellte bei der usd durchläuft das „Become a Hero“ Programm. Im Rahmen dieser Schulungstage werden unter anderem alle Bereiche und Produkte der usd ausführlich von den Fachbereichen vorgestellt. In diesem Zug habe ich auch eine ITIL-Foundation Schulung inklusive Zertifizierung gemacht. Zusätzlich habe ich mittlerweile noch die Zertifizierung Qualys Certified Specialist und PCI Professional (PCIP) erhalten sowie das Führungskräfteseminar zur persönlichen Weiterentwicklung besucht.

FA: Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Dir aus?
Kohl: Die Frage ist leicht zu beantworten. Den typischen Arbeitstag gibt es nicht. Neben der klassischen Vertriebsarbeit unterstützen wir als Schnittstelle zu den Fachbereichen auch bei vielen anderen Themen. Dazu gehört z.B. das Produktmanagement. Als „Ohr zum Markt“ erfahren wir von unseren Kunden als erstes „wo der Schuh drückt“, können Anregungen zu neuen Produkten oder Beratungsleistungen geben oder auch weiterentwickeln. Zusätzlich gehört zu meiner Position auch die Vertretung der usd bei Fachkongressen, insbesondere in der Kreditkartensicherheit, weltweit. So hatte ich schon die Möglichkeit, im Namen der usd beispielsweise in Kapstadt, Barcelona, Edinburgh oder London unterwegs zu sein.

FA: Was ist an der Arbeit im Fachvertrieb der usd so besonders?
Kohl: Es gibt bei uns kein Provisionssystem und auch kein festgesetztes Umsatzziel. Wir sind aber nicht weniger motiviert, da wir, wie alle Mitarbeiter, am Unternehmenserfolg beteiligt werden.
Auf fachlicher Ebene gibt es selten eine „Standardlösung“ für einen Kunden. Bevor wir etwas anbieten fungieren wir deshalb schon als initialer Berater und entwickeln passgenaue Lösungen für die Kunden. Zudem baut die usd auf langfristige Kundenbeziehungen. Deshalb steht die Zufriedenheit unserer Kunden auch immer im Vordergrund und ist sehr viel mehr wert als „das schnelle Geld“. Die klassische Kaltakquise war und ist deshalb in der Regel kein Bestandteil meiner Arbeit, vielmehr geht es um Key Account bzw. Bestandskundenmanagement.

FA: Welche Voraussetzungen sollte ein neuer Kollege für Dich mitbringen?
Kohl: Ein neuer Kollege sollte vor allem motiviert sein, Herausforderungen anzunehmen und offen gegenüber neuen Themenfeldern sein. Sie/Er sollte einfach Spaß daran haben, Verantwortung zu übernehmen, sich weiterzubilden und dadurch auch weiterzuentwickeln. Tiefgehendes Fachwissen im IT-Sicherheitsumfeld oder jahrelange Erfahrung im Vertrieb sind da meines Erachtens eher nebensächlich.

FA: Warum arbeitest Du so gerne bei der usd?
Kohl: Wir sind ein Team! Jeder freut sich am Erfolg des anderen. Wenn ich in den Urlaub gehe oder krank bin, kann ich mich darauf verlassen, dass meine Kollegen „meine“ Kunden genauso gut weiterbetreuen, wie ihre eigenen Kunden. Dieser Teamzusammenhalt ist wirklich etwas Besonderes. Die Entscheidungswege sind kurz, eine monatelange Warterei auf Entscheidungen oder Freigaben ist nicht die Arbeitsweise der usd. Somit können die Themen meistens kurzfristig und Face-to-Face geklärt werden.

Über Anna-Magdalena Kohl
usd Sales Representative, 
PCI Professional

Anna-Magdalena hat ihr VWL Bachelorstudium in Konstanz mit einem BWL Masterstudium an der Goethe Universität in Frankfurt ergänzt. Die ersten praktischen Erfahrungen hat sie in der telefonischen Kundenbetreuung, in der Personalentwicklung und anschließend im Vertrieb gesammelt. Erst durch die Tätigkeit bei der usd ist sie mit dem Thema IT-Sicherheit in Berührung gekommen, die Herausforderung und die Relevanz des Themas hat sie so begeistert, dass sie dabeigeblieben ist.