Weg mit Vorurteilen, her mit Frauenpower. Wir machen mit beim Girls’Day 2024

22. April 2024

Etwa ein Viertel unserer usd Heroes sind weiblich. Auch wenn wir damit über dem Durchschnitt unserer Branche liegen, finden wir: Da ist noch Luft nach oben. Deshalb beteiligen wir uns auch in diesem Jahr am Girls’Day. An diesem Aktionstag können Mädchen für einen Tag in Berufe hineinschnuppern, die traditionell überwiegend von Männern ausgeübt werden.

Unsere Kollegin Julia Wingert aus dem Team Security Audits & PCI betreut den Girls’Day bereits zum dritten Mal in Folge, dieses Jahr gemeinsam mit ihrer Teamkollegin Lea Straumann, Dominique Dittert aus dem usd HeroLab und Victoria Kunde aus dem Team Security Consulting. Wir haben Julia gefragt, worauf die Teilnehmerinnen sich freuen können, und was den Girls’Days für sie so besonders macht.

Julia Wingert

Julia, was wird die Teilnehmerinnen dieses Jahr erwarten?

JW: Wir möchten die Mädchen ganz ungezwungen und spielerisch an unterschiedliche IT-Sicherheitsthemen heranführen. Dazu haben wir einzelne Stationen mit interaktiven Aufgaben und Spielen vorbereitet, zum Beispiel zu Kryptographie, Passwortsicherheit und Social Engineering. Meine Kollegin Dominique Dittert wird außerdem einen Live Hack durchführen. Damit wollen wir den Teilnehmerinnen zeigen, wie leicht beispielsweise Phishing-Angriffe per SMS durchzuführen sind, oder welche Sicherheitsrisiken unbekannte WLAN-Hotspots bergen.

Worauf freust du dich besonders?

JW: Ich bin jedes Mal total gespannt auf den aktuellen Kenntnisstand der Teilnehmerinnen. Ich habe das Gefühl, dass die technische Affinität unter den Mädchen mit jedem Jahr wächst und sie bei vielen Themen, wie etwa dem Datenschutz, bereits einiges wissen. Zum Beispiel, dass sie bestimmte Informationen nicht bei Social Media posten und ihre Passwörter nicht teilen sollen. Auf jeden Fall sind die jungen Mädchen heute viel fitter, als wir es in dem Alter waren (lacht). Trotzdem gibt es auch nach wie vor eine gewisse, spürbare Zurückhaltung, wenn es darum geht, einen technischen Beruf zu ergreifen.

Was glaubst du, woran das liegt?

JW: Einer der Gründe ist sicherlich, dass die Mädchen noch immer gewisse Vorurteile darüber mitbringen, welche Menschen in technische oder naturwissenschaftliche Berufe „passen“. Mit diesen Vorurteilen räumen wir gern auf – denn bei uns arbeiten die unterschiedlichsten Menschen mit ganz verschiedenen Eigenschaften, Interessen und Stärken. Und keiner von uns passt in irgendeine „Schublade“. Unser Ziel ist es, den Teilnehmerinnen einen realistischen Einblick in unsere Branche zu bieten, mit allen Vor- und Nachteilen – aber eben ohne Vorurteile. Wenn wir damit Begeisterung wecken, aber auch bei einer gut informierten Entscheidungsfindung helfen können, sind wir mehr als zufrieden.

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